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Gehirntraining mit Spiel und Bewegung

Unser Gehirn lernt lebenslang, unabhängig vom Alter. Die beste Voraussetzung schaffen wir, wenn Lernen Spass macht und wir ungewohnte Bewegungen in unseren Alltag bringen. Eine neue Serie stellt je eine bis zwei spielerische Übungen für Körper und Geist vor.


 

 

Die neue Serie «Körper und Geist» zeigt unterschiedliche Übungen, mit deren Hilfe Gross und Klein Gehirn und Körper fördern und fordern können. Die Übungen basieren auf neurowissenschaftlichen Erkenntnissen der synaptischen Plastizität. Das bedeutet, dass sich das Gehirn lebenslang vernetzen und anpassen kann und sich fortwährend neue Gehirnzellen bilden können. Neuronales Lernen und das Einbinden von neuen Gehirnzellen aktiviert, fördert und steigert Aufmerksamkeit, Konzentration und Wahrnehmung. Pro Trainingseinheit braucht es rund 20 Minuten Zeit.

So funktioniert es

  • Im Idealfall trainiert man mindestens einmal pro Woche.
  • Nicht mehr als dreimal pro Woche trainieren, das Gehirn braucht Zeit, das neu Gelernte zu verarbeiten.
  • Die Reihenfolge der Übungen spielt keine Rolle.
  • Gut ist ein Übungsort, an dem man nicht gestört wird.
  • Vor dem Training ein Glas Wasser trinken, das unterstützt das Gehirn beim Lernen.
  • Wann ist genug? Wiederholt man eine Übung zehnmal und gelingt sie dabei sechsmal, dürfen es neue Zusatzaufgaben sein.

Zur Person

Pia Bertsch hat an der ETH Turnen und Sport studiert und sich laufend weitergebildet, unter anderem in «Life Kinetik», «Brain-Gym» und Erwachsenensport.

Mehr Infos unter www.kopfakrobatik.ch

Übung 1: Schunkeln im Stehen oder Sitzen

Vorbereitung

Nehmen Sie für sich selber mit dem Handy eine Sprachnotiz auf. Lesen Sie dabei folgende Worte laut vor und machen Sie zwischen jedem Wort fünf Sekunden Pause: «rechts, vor, zurück, links, rechts, zurück, rechts, vor, links, zurück, vor, rechts, vor.»

Stellen Sie sich bequem hin und lassen Sie die aufgenommene Sprachnachricht gut hörbar laufen. Bewegen Sie ihren Oberkörper in die angesagte Richtung, ohne das Gleichgewicht zu verlieren.

Varianten

  • Diese Übung kann auch auf einem Stuhl sitzend ausgeführt werden.
  • Übung mit geschlossenen Augen durchführen.
  • Den Oberkörper in die entgegengesetzte Richtung bewegen.
  • Auf verschiedene unebene Unterlagen stehen. Zum Beispiel auf einem zusammengefalteten Frottiertuch, einem Sitzkissen, zwei Putzschwämmen oder auf den Fuss-Spitzen.
  • Den Richtungen neue Begriffe zuordnen und für sich selber üben. Anschliessend die neuen Signale als Sprachnotiz aufnehmen. Zum Beispiel vier Farben:  vorne=blau; rechts=grün; hinten=rot; links=gelb. Die Sprachnotiz tönt dann so: «rot, gelb, blau, rot, gelb, grün, blau, rot, gelb, blau, grün, gelb, grün.»
  • Als weitere Erschwerung können vorne und hinten, rechts und links bei einem Geräusch (zum Beispiel Klatschen) vertauscht werden. Zur Vorbereitung die neuen Anweisungen per Sprachnachricht aufnehmen.  Zum Beispiel: Rechts, links, vorne (klatschen) links, rechts (klatschen) hinten, links (klatschen).

Die Schunkel-Übung passt für jede Generation.

Übung 2: Einkaufsliste im Kopf

Diese Übung verbessert die Merkfähigkeit und gehört zur Loci-Methode, einer Lerntechnik für das Gedächnis.

Vorbereitung

Zeichnen Sie ein Strichmännchen und schreiben Sie zu den verschiedenen Körperteilen die Zahlen von eins bis zehn. Legen Sie zehn Gegenstände für eine Einkaufsliste bereit. Es können auch aus einer Zeitschrift ausgeschnitte Bilder sein.

1. Phase: Prägen Sie sich mit dem Strichmännchen die zehn Körperstellen und die Nummer dazu ein. Diese Zahlen bleiben so bestehen, auch wenn die Einkaufsliste immer wieder neu zusammengestellt wird.

2. Phase: Nehmen Sie die Gegenstände (oder die entsprechenden Bilder) zur Hand. Nun ordnen Sie diese einer Position Ihres Körpers zu: zum Beispiel setzt man den Kopfsalat auf den Fuss. Die Zuordnung muss keinen Sinn ergeben, im Gegenteil: Ausgefallene Bilder können wir uns leichter merken. Nun dürfen Sie sich dazu eine (durchaus humorvolle) Geschichte ausdenken, die keinen Realitätsbezug haben muss.

Beispiel einer Einkaufsliste

Kopfsalat, Bauernbrot, Bananen, Müsli, Zahnbüste, WC-Papier, Blumenstrauss, Abfallsäcke und M&M’s.

Die Geschichte könnte nun wie folgt lauten:

«Auf meinem Fuss sitzt ein Kopfsalat und hält sich daran fest, damit er beim Gehen nicht runterfällt. Jeweils ein halbes Bauernbrot dient meinen Knien als Schutz beim Rollschuhlaufen. Um meine Hüfte herum bilden zwei Bananen einen Hula-Hopp-Reifen.»

Haben Sie sich alle Produkte auf der Einkaufsliste mit Hilfe der selbst erfundenen Geschichte gemerkt? Dann versuchen Sie nun, sie in der richtigen Reihenfolge aufzuschreiben. 

Varianten

  • Die Zahlen eins bis zehn auf jeweils ein Kärtchen schreiben und diese verdeckt vor sich hinlegen. Ein Kärtchen ziehen, umdrehen und überlegen, welcher Körperstelle diese Zahl zugeordnet ist.
  • Die Einkaufsliste mit weiteren Begriffen ergänzen. Dazu zuerst zusätzlichen Körperstellen Zahlen zuordnen.
  • Besonders unterhaltsam ist dieses Spiel zu zweit. Gemeinsam überlegt man sich eine möglichst ausgefallene Geschichte. Anschliessend zeigt einer auf ein Kärtchen und die andere Person berührt möglichst schnell die zugehörige Körperstelle. Oder aber die eine Person nennt eine Zahl, während die andere schnellstmöglich auf das passende Bild zeigt.

Spielerisches Gedächtnistraining

 

 

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