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Buchtipp: Mein Vater ist Schifflisticker

Lebendige Erinnerung


In den 1930er-Jahren erarbeiteten sich die Eltern des Mädchens Ruthli im Appenzellerland ein eigenes Haus und eine automatische Stickmaschine. Das war damals eine Seltenheit bei Familien aus ärmeren Verhältnissen. Aus Sicht des Kindes erzählt Doris Walser lebendig und detailreich von den wirtschaftlich schwierigen Jahren einer Familie in der Stickereibranche.

Die Handlung ist fiktiv, und dennoch persönlich: Die Autorin wuchs in Rehetobel im Appenzellerland auf und ihre Mutter hiess Ruthli. «Ich habe sie als bescheidene Frau in Erinnerung, die sich liebevoll für die Familie aufopferte und darüber meistens sich selbst vergass», sagt Doris Walser.

Die Idee zum Buch entstand, als sie nach dem Tod ihrer Eltern deren Nachlass sicherte. Sie fand Fotoalben und ein Adressbüchlein und entschied sich, die noch lebenden Mitschülerinnen und -schüler ihrer Mutter zu besuchen. Doris Walser lebt heute in Rapperswil-Jona und entwickelt im Hauptberuf an der ETH Zürich Datenbankprojekte.

Doris Walser

Mein Vater ist Schifflisticker

Appenzeller Verlag, 160 Seiten

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